Vorsorge & Nachsorge
Gynäkologische Krebsfrüherkennung und Nachsorge in Haldensleben
Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen und eine verlässliche Nachsorge nach einer Krebserkrankung haben unterschiedliche Aufgaben. In unserer Praxis beraten wir Sie zu den für Sie vorgesehenen Untersuchungen und begleiten Sie bei der gynäkologischen Nachsorge. Dabei erläutern wir Befunde verständlich und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.
Gynäkologische Krebsfrüherkennung
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können dazu beitragen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Welche Untersuchungen vorgesehen sind und in welchen Abständen sie angeboten werden, richtet sich unter anderem nach Ihrem Alter, Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte und den gesetzlichen Früherkennungsprogrammen.
Zur gesetzlichen gynäkologischen Krebsfrüherkennung können – abhängig vom Alter – insbesondere folgende Untersuchungen gehören:
- Gespräch zu aktuellen Beschwerden und gesundheitlichen Veränderungen
- Untersuchung der äußeren und inneren Geschlechtsorgane
- Abstrich vom Gebärmutterhals
- Test auf humane Papillomviren (HPV-Test) im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben
- Tastuntersuchung der Brust und der Achselhöhlen
- Beratung zu den erhobenen Befunden
Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs
Bei der zytologischen Untersuchung werden Zellen vom Gebärmutterhals entnommen und anschließend im Labor auf Veränderungen untersucht. Ein Test auf humane Papillomviren (HPV-Test) untersucht, ob bestimmte Virustypen nachweisbar sind, die bei der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs eine Rolle spielen können.
Für gesetzlich versicherte Frauen zwischen 20 und 34 Jahren ist einmal je Kalenderjahr ein Zellabstrich vorgesehen. Ab 35 Jahren wird alle drei Jahre eine Kombination aus HPV-Test und Zellabstrich angeboten. Die jährliche gynäkologische Früherkennungsuntersuchung bleibt auch in den Jahren ohne diesen Kombinationstest möglich. Bei Beschwerden oder auffälligen Befunden können andere Untersuchungen und Abstände erforderlich sein.
Ein auffälliges Ergebnis bedeutet nicht automatisch, dass eine Krebserkrankung vorliegt. Je nach Befund können zunächst Kontrollen oder weiterführende Untersuchungen erforderlich sein. Wir besprechen die Ergebnisse und die daraus folgenden Schritte verständlich mit Ihnen.
Nachsorge nach einer gynäkologischen Krebserkrankung
Nach der Behandlung einer gynäkologischen Krebserkrankung sind regelmäßige Nachsorgetermine wichtig. Sie dienen dazu, den weiteren gesundheitlichen Verlauf zu begleiten, mögliche Beschwerden zu besprechen und behandlungsbedingte Folgen zu erkennen. Art und Häufigkeit der Untersuchungen richten sich nach der vorausgegangenen Erkrankung, der Behandlung, Ihren Befunden und den Empfehlungen der beteiligten Fachärztinnen und Fachärzte.
Bringen Sie vorhandene Arztbriefe und Untersuchungsergebnisse möglichst zum Termin mit. So können wir Ihre Vorgeschichte in das Gespräch einbeziehen und mit Ihnen klären, welche weitere Begleitung nötig ist.
Raum für Fragen und Beschwerden
Ob Sie zu einer Früherkennungsuntersuchung kommen oder nach einer Erkrankung in die Praxis: Sagen Sie uns, wenn Sie neue Beschwerden bemerken oder ein Untersuchungsergebnis nicht verstehen. Wir besprechen, was sich daraus für Ihre weitere Betreuung ergibt.
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